Der Meinungsbildungsprozess beginnt

Das Büro Identität & Image und die Internetplattform Politaktiv werden den moderierten Prozess in Schrobenhausen begleiten. Gemeinsam mit den Schrobenhausener Bürgern soll ein neues Konzept für die Innenstadt erarbeitet werden. Wir werden diesen Prozess weiterhin begleiten, jedem Bürger die Möglichkeit bieten sich hier zu informieren und zu beteiligen.

Die bisherige Planung für diesen städtischen Bürgerbeteiligungsprozess:

  • 22. März ab 14:00 Uhr: Stadt(ver)führung, der etwas andere “Spaziergang”. Treffpunkt ist an der Musikschule in der Regensburger Straße. Im Anschluss sollen die Eindrücke in einem Workshop ausgewertet werden.
  • 26. April Kreativwerkstatt: Bei der ganztägigen Veranstaltung in den Räumen der Mittelschule kann jeder interessierte Bürger seine Ideen, Konzepte und Vorstellungen aktiv einbringen.
  • Planungs-(Architekten)Werkstatt: Die Ergebnisse der Kreativwerkstatt werden dann in einer internen Planungswerkstatt aufbereitet. Nur die Moderatoren, wenige Rathausmitarbeiter und die Sprecher der Gruppen (3), die die Pläne entwickelt haben, werden dabei sein. Bei diesem Treffen sollen die drei Konzepte für den nächsten Verfahrensschritt aufbereitet werden.
  • Bürgerforum: Noch vor den Sommerferien soll es eine große Abendveranstaltung geben, bei der die verschiedenen Konzepte vorgestellt und diskutiert werden.

 

Start der Bürgerbeteiligung

Der Schrobenhausener Stadtrat hat in seiner Sitzung beschlossen, bereits bei der Auswahl des Moderators den Bürger zu fragen (vgl. Schrobenhausener Zeitung vom 28.11.2013, Bericht von intv am 29.11.2013).

Die Präsentationen gibt es auf der Website der Stadt. Hier die vier Kandidaten im Einzelnen:

Wir wollen auf unserer Seite ein Stimmungsbild einholen und bitten euch um eure Meinung! Das Ergebnis wollen wir dem Stadtrat für seine nächste Sitzung zur Verfügung stellen.

Die Umfrage wurde am 10.12.2013 um 17:00 Uhr geschlossen.

Ergebniszusammenfassung

Das vorläufige Ergebnis der Umfrage, mit Stand vom 10.12.2013, 12:33 Uhr, haben wir am 10.12.2013 an Hr. Dr. Stephan und die Stadträtinnen/Stadträte gesendet (zum vorläufigen Ergebnis). Es kann aber weiterhin bis zum 10.12.2013 – 17:00 Uhr abgestimmt werden.

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One thought on “Der Meinungsbildungsprozess beginnt

  1. Jan Kraus

    Dezember 5, 2013 at 5:07pm

    ich habe schon etwas geschrieben,es ist wenig Platz zum schreiben!
    wir in SOB sollen entscheiden und nicht irgendwelche „Institute und ähnliches Klump“,
    die sind auf das Geld raus,es wird wieder ein Batzen Geld rausgeworfen!
    Wirtaftet so eine Familie? NEIN ! Stadt Schrobenhausen soll aber eine Familie sein,und deswegen soll sie (Bürger) und nicht der bescheuerte Stadtrat,auch entscheiden!
    Es fehlt schon wieder der Stolz zu sagen:Ich bin ein Schrobenhausener,mir san mir!“Mir hom den besten Spargel und do san mir her!“ Und wir sollen deswegen selbst entscheiden und nicht andere!
    Der Stephan will sich blos nicht die „Hände“ schmutzig machen,deswegen schiebt er es
    den „fremden“ zu.Der stadtrat taugt nichts und so sieht es eben in Schrobenhausen aus:fremde sollen entscheiden!Ich sage NEIN ! WIR,Schrobenhausener sollen alleine die Entscheidung treffen,wie sie auch ausgeht,aber es ist oder wird nur unsere Entscheidung sein und das was wir uns eingebrockt haben,hinter dem sollten wir auch stehen,so oder so,aber wir alle haben uns entschieden für das oder jenes und mit dem
    müßen wir,und werden auch leben müßen!
    Die Entscheidung von Stephan,fremde zu entscheiden,ist falsch und feige,es zeigt nicht die Verantwortung des Bürgerneisters,die er tragen soll.Der stadtrat ist ein Haufen studierter XXXXXX (vom Admin gestrichen),die nur streiten und dabei nicht rauskommt,dabei MÜSSEN sie eigentlich immmer zum Wohle der Bürger Ihre Entscheidungen treffen. Das Gegenteil ist das Ergebnis und deswegen sieht es in Schrobenhausen so aus,wie es eben jetzt aussieht! Ich bin der meinung:WIR,wir Schrobenhausener sollen die Entscheidung treffen,und wenn wir sie getroffen haben,sollen wir auch hinter dieser Entscheidung stehen,und zwar alle,auch die Gegner.Wir sind nicht dumm und blöd und kennen unsere Probleme selber lösen,wir hier in Schrobenhausen,host mi?
    Jan Kraus

  2. Author
  3. Thomas Mayr

    Dezember 3, 2013 at 8:30am

    Hallo,
    gute Idee die Abstimmung aber in den Zeiten von I-Net Krimminalität, sollten wir uns nicht darauf verlassen.
    „Bsssst. Man kann auch mehrfach voten.“
    Wenn das die Firmen raus bekommen.

    Ich würd daher vorschlagen man macht das altmodisch.
    Vielleicht am Donnerstag auf dem Wochenmarkt.

    Wer mit Bademode kommt–> „IDENTITÄT & IMAGE Coaching AG“
    Wer mit T-Shirt kommt –> „Ergänzend: Integrata-Stiftung“
    Wer mit kurzer Hose kommt –> Schäuble Institut für Sozialforschung
    Wer Witterungsbedingt angezogen ist –> „Diese Entscheidung soll der Stadtrat treffen“

    Bin leider nicht vor Ort, würde mich aber freuen wenn ich das Ergebniss auf dieser Seite erfahren könnte.

    Fröhliche Adventszeit noch.
    Gruss
    Thomas Mayr

    • Author

      Klaus Toll

      Dezember 3, 2013 at 6:27pm

      Das Ergebnis der Umfrage kann man jederzeit hier nachlesen. Ob wir ein Ergebnis der altmodischen Methode veröffentlichen sollen weiß ich nicht so recht. Vielleicht macht ja jemand am Donnerstag ein Bild 🙂

      Viele Grüße
      Klaus Toll

  4. Author

    Klaus Toll

    Dezember 2, 2013 at 11:11pm

    Die Bürger sollen mitreden – aber wie?

    Die Bürger sind am Zug – so wünscht es sich Schrobenhausen’s Bürgermeister Karlheinz Stephan. (vgl. Schrobenhausener Zeitung vom 28.11.2013, Bericht von intv am 29.11.2013).
    Wir Bürger sind am Zug? Wir Bürger wissen alle, wie wir unsere Meinung bekannt geben können? So funktioniert Bürgerbeteiligung nicht. Wenn die Bürger jetzt am Zug sind müssen wir auch den Fahrplan und die Kosten kennen.
    Wie sollen wir uns entscheiden? Es gibt nur wenige Informationen und diese muss sich jeder selber suchen. Der Stadtrat will seine Entscheidung von dem Willen der Bürger abhängig machen, dann muss er den Bürgern auch sagen wie sie diesen Willen mitteilen sollen.
    Bürgerbeteiligung zur richtigen Zeit und mit den passenden Mitteln ist eine gute Sache und dafür hat eine breite Mehrheit bei der Bürgerbefragung ihre Stimme abgegeben. Jetzt brauchen wir die Umsetzung.
    Ich wünsche mir ein Ende der Salamitaktik. Der Stadtrat soll eine schnelle Entscheidung zum Moderator treffen und damit den ersten Schritt zu einer echten Bürgerbeteiligung machen. Ich denke es geht vielen Bürgern ebenso, wir wollen uns beteiligen, dafür brauchen wir Informationen und die richtigen Instrumente. Wir wollen eine offene Diskussion über Schrobenhausen und kein endloses Debattieren darüber, wer denn den Job des Moderators einnimmt.

  5. Andreas Wenger

    November 29, 2013 at 8:48am

    Habe die Zusage vom Herrn Bürgermeister bekommen, dass die Angebote online gestellt werden. Allerdings sollen die Kosten herausgenommen werden, da die Büros deren Veröffentlichung widersprochen hätten.

  6. demokrates

    November 28, 2013 at 6:15pm

    Vielleicht sollte man bei der Umfrage noch folgende Antwort-Option hinzufügen:

    – nur mit ausreichenden Infos kann ich eine optimale Auswahl treffen

  7. Schmucker Rainer

    November 28, 2013 at 4:34pm

    Applaus, Applaus … ich stimme euch voll inhaltlich zu !

  8. Andreas Wenger

    November 28, 2013 at 4:23pm

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Stephan,

    in der heutigen Ausgabe der Schrobenhausener Zeitung wünschen Sie sich Reaktionen auf die Präsentationen der Moderatorenbüros.

    Zunächst möchten wir sagen, dass wir die Beauftragung eines externen, nicht vorbelasteten Moderators für eine gute Idee halten. Jedoch hätten wir uns gewünscht, dass der Stadtrat selbst eine Entscheidung fällt. Bürgerbeteiligung kostet viel Zeit, und dieses knappe Gut sollte voll und ganz in die Diskussion der eigentlichen Sachfrage investiert werden. Der Stadtrat wurde dazu gewählt, Entscheidungen zu treffen. Die ständige Vertagung lässt vielmehr den Eindruck entstehen, dass fraktionsübergreifend ein unangenehmes Thema aus dem kommenden Wahlkampf ferngehalten werden soll.

    Um auf Ihre Frage nach der Meinung zu den Präsentationen zurückzukommen: Wir stehen etwas ratlos da.

    * Es gibt leider keine Aufzeichnung der Präsentationen.
    * Die wenigen Bürger, die bei der Sitzung dabei waren, hatten mit einer schlechten akustischen Verständlichkeit zu kämpfen und konnten keine Rückfragen stellen.
    * Die Informationen in der Zeitung sind spärlich. Wichtige Fragen bleiben offen (Beteiligung aller Bürger ohne Workshops oder Internet, Vermittlung von Expertenwissen, Umgang mit Konflikten, begleitende Medien, Form der Abstimmung, Kosten, …).
    * Die Website der Stadt hüllt sich komplett in Schweigen und bietet keinerlei weiterführende Informationen.

    Bitte stellen Sie die Präsentationen und die Angebote (mit Preisen) auf die Website. Erst mit diesen Informationen könnte man sich ein grobes Bild machen, und dann konkrete Rückfragen an die Moderatoren stellen. Dieser Prozess würde aber weiter wertvolle Zeit und Energie kosten, die wir lieber in die Diskussion über die Altstadt stecken würden.

    Bürgerbeteiligung ist gut, wenn sie zum richtigen Thema kommt und richtig gemacht ist. Aktuell vermissen wir leider beides.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Andreas Wenger, Klaus Toll

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